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Welcher Vinylboden Ist Besonders Kratzfest?

Welche Beanspruchungsklassen deuten auf eine hohe Kratzfestigkeit bei Vinylböden hin?

Veröffentlicht in Hilfe & FAQ • Zuletzt aktualisiert am 16.06.2026
Die Beanspruchungsklassen, definiert durch die europäische Norm EN 685, geben Auskunft darüber, für welche Art von Nutzung ein Bodenbelag geeignet ist. Höhere Beanspruchungsklassen korrelieren in der Regel mit einer höheren Robustheit und damit auch mit einer besseren Kratzfestigkeit.Die Klassen sind zweistellig aufgebaut: Die erste Ziffer steht für den Anwendungsbereich (2 = Wohnbereich, 3 = gewerblicher Bereich, 4 = industrieller Bereich), die zweite Ziffer für die Intensität der Nutzung (1 = gering, 2 = normal, 3 = intensiv, 4 = sehr intensiv).Für hohe Kratzfestigkeit sind folgende Klassen relevant:Klasse 23 (Starke Beanspruchung im Wohnbereich): Dies ist die höchste Klassifizierung für den Wohnbereich. Böden dieser Klasse sind für stark frequentierte Bereiche wie Flure, Küchen, Eingangsbereiche und Kinderzimmer ausgelegt. Sie verfügen typischerweise über eine dicke Nutzschicht (mind. 0,55 mm) und eine robuste Oberflächenvergütung, was sie sehr kratzfest macht.Klasse 33 (Intensive Beanspruchung im gewerblichen Bereich): Diese Klasse ist für stark frequentierte öffentliche Bereiche wie Geschäfte, Büros, Wartezimmer oder Klassenzimmer konzipiert. Vinylböden der Klasse 33 bieten exzellente Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb und Kratzer.Klasse 43 (Sehr intensive Beanspruchung im industriellen Bereich): Dies ist die höchste Klassifizierung und gilt für Bereiche mit extrem hoher Belastung, wie Produktionshallen, Werkstätten oder Lagerbereiche. Vinylböden dieser Klasse sind extrem strapazierfähig und kratzfest.Empfehlung: Wenn Kratzfestigkeit oberste Priorität hat, wählen Sie Vinylböden, die mindestens der Klasse 23 für den Wohnbereich oder besser noch der Klasse 33 für sehr stark beanspruchte Wohnbereiche oder leichte gewerbliche Nutzung entsprechen. Achten Sie zusätzlich immer auf die Nutzschichtdicke (mind. 0,55 mm) und die PU-Vergütung.